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Wenn es um die Anschaulichkeit von Architektur geht, gelangt die visuelle Kommunikation an ihre Grenzen. Denn für das Erlebnis Architektur, für den Eindruck von Raum, Struktur und Funktion gibt es keinen Ersatz. Anders sieht die Sache aber aus, wenn sich die visuelle Kommunikation von Architektur auf die Vermittlung von Aufgaben, Ideen und Haltungen konzentriert – und dies anhand realisierter Beispiele dokumentiert. Ein feiner, aber nicht unwichtiger Unterschied. Bei Heinle, Wischer und Partner bewegen wir uns dazwischen. Die Aufgabe der visuellen Kommunikation ist hier jedem klar: Es geht ums Dokumentieren und Informieren. Andererseits spielt sie auch konzeptionell eine wichtige Rolle; sie ist Ausdruck und gleichermaßen Teil der Haltung. Schon in den 70ern haben sich Heinle, Wischer und Partner das „CIP“ (Corporate Identity Programm) gegeben. Deshalb war das bekannte Kompetenzgerangel zwischen den „2- und 3-Dimensionalen“ überwunden, den Kompetenzfeldern der Grafiker und Architekten. Man könnte also meinen, die Dinge sind klar, alles eine Sache der Routine. Nicht ganz, es bleibt interessant: Zum Beispiel wenn es um die Innen- und Außensicht, um Subjektivität und Objektivität geht. Da sehen wir die Dinge als Außenstehende konsequenterweise manchmal doch etwas anders. Oder auch bei den behutsamen Eingriffen in das „CIP“. Da stehen wir uns zwar recht nahe, aber zum Glück nicht ganz. Es sind die feinen Unterschiede, die hier für Bewegung sorgen.