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»Mainstream, aber anders.« Diese Prämisse der Taz-Redaktion steht über dem gesamten Design von taz.de. Die Online-Ausgabe der unabhängigen, alternativen Tageszeitung Taz sollte diesem Anspruch in Inhalt und Gestaltung gerecht werden: deutlich anders als die große Konkurrenz, dabei jedoch plakativ und zugänglich. Prägnant und unverkennbar sollten Struktur, visuelle Sprache, Layout und Interface der taz.de sein.
Neben der grundlegenden Neuentwicklung der Webausgabe, ging es um eine Layoutsystematik zur klaren Gliederung des Nachrichtenportals, der Verlagseiten und des institutionellen Webangebotes für die Taz-Genossenschaft. Ziel war die formale und technologische Vereinheitlichung.
Der Markencharakter von taz.de spielt hierbei eine besondere Rolle; im Umfeld zahlreicher Nachrichtenquellen des Internets sollte das Angebot von taz.de eindeutig identifizierbar sein. Und ebenso wie die Modularität mit Blick auf neue, mobile Datendienste, stehen auch Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit in hohem Maße im Vordergrund.
Das Farbkonzept der visuellen Sprache enthält Grundparameter, die für die regelmäßigen Taz-LeserInnen als selbstverständlich angenommen werden dürfen; selbst wenn dadurch der Korridor zur Differenzierung zum großen publizierenden Wettbewerb äußerst schmal wird. Das Farbkonzept der Taz ist traditionell sehr elementar gehalten: Schwarz, Weiß, Rot. Da die Anforderungen zur Kodierung zahlreicher funktionaler Bestandteile im Internet höher sind, kommt noch eine Farbreihe von beigen Grautönen hinzu.
Seit der Einführung der „neuen“ taz.de konnten die Zugriffszahlen deutlich gesteigert werden – auch deutlich über den allgemeinen Trend hinaus.
